Mobilfunkmast – Timmdorf

Stand September 2020 nach dem Gespräche des Dorfvorstandes mit der Telekom

Liebe Timmdorferinnen und liebe Timmdorfer

Die Telekom hat von der Bundesregierung bzw. der Landesregierung den Auftrag erhalten, die Mobilfunkabdeckung in Deutschland bis 2022 zu 98% mit 100MB/sec auszubauen.

Minister Buchholz aus dem Wirtschaftsministerium in Kiel dringt sehr auf die Einhaltung dieses Termins für Schleswig-Holstein.

2/3 aller Notrufe werden bereits jetzt per Mobilfunk abgegeben, viele Festnetzanschlüsse werden nicht benötigt und mit Mobilfunk abgedeckt.

Um die Erreichbarkeit der Kunden zu gewährleisten, werden diese Funktürme gebaut und mit unterschiedlichen Frequenzen von 700 Gigahertz bis zu 3700 Gigahertz, je nach Standort, ausgebaut. Niedrige Frequenzen haben eine weitere Abdeckung als hohe. Das bedeutet, auf dem Land werden meistens niedrige Frequenzen gebaut, damit die Funktürme nicht zu dicht stehen müssen. (ca. 3 km)
Es hängt nicht von der Art (G3, LTE, G5 …) ab!
Außerdem ist die Telekom verpflichtet und muss gewährleisten, dass ab einen Mindestabstand von 15 Metern keine Schädigung von den Funkmasten ausgeht.

Uns ist klar, dass es Bürger gibt, die sich Sorgen um ihre Gesundheit oder Werte ihrer Grundstücke machen. Verhindern können wir den Turm in Timmdorf nicht, aber wir können im Konsens mit der Telekom einen Standort finden und die Bauweise beeinflussen.

Für Timmdorf:
Der Dorfvorstand hat zwei Standorte außerhalb des Dorfes (möglichst mehr als 200 Meter von der Bebauung, im Norden des Dorfes, in touristisch weitgehend unbedenklicher Lage) der Telekom vorgeschlagen. Die Grundstückseigentümer sind mit den Vorschlägen einverstanden. Bitte verstehen Sie, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt die Namen und Standorte nicht nennen, um die Grundstücksbesitzer aus der Diskussion herauszulassen.
Diese Standorte werden jetzt von der Telekom geprüft.

Weiterhin haben wir die Möglichkeit, die Bauart des Mastes zu bestimme. Entweder einen Gittermast oder einen Mast aus Schleuderbeton, der wesentlich schlanken ist. Die Höhe hängt vom Standort ab. Ca.40 – 50 Meter.

Ein Ausbau ist bis Frühjahr 2022 geplant mit LTE und GSM. Ob evtl. später G5 gebaut wird, steht zur heutigen Zeit noch nicht fest. Er wird voraussichtlich mit einer niedrigen Funkfrequenz ausgestattet, da die Verbindung zwischen Plön und Malente nur in Behl und Timmdorf abgedeckt werden muss.

Dies sind die Informationen, die wir von der Telekom bekommen haben und hier wiedergeben. Wir werden noch detaillierte Unterlagen bekommen, die wir auch dann veröffentlichen. Außerdem wird wahrscheinlich ein Vertreter der Telekom zur Dorfversammlung am Donnerstag, den 15.Oktober um 19:00 Uhr bei Kasch kommen und unsere Fragen beantworten.

Der Dorfvorstand hofft, Ihnen die ersten dringenden Fragen beantwortet zu haben.

Folgende Flyer hat die Telekom uns als Infomaterial zur Verfügung gestellt:
Mobilfunk und Gesundheit – DFMG – 01.11.2017
IZMF_Factsheet-Gesundheit
Flyer_MF_Gesundheit_Online_2019 (1)

9 thoughts on “Mobilfunkmast – Timmdorf”

  1. Ich danke allen Timmdorfer Bürgerinnen und Bürgern für ihr Vertrauen in den Dorfvorstand. Wir werden auch zukünftig unsere Informationen mit Ihnen teilen. Ich bin sehr dankbar für die vielen unterstützenden und aufmunternden Worte.
    Vielen Dank für das Vertrauen
    Jobst Richter
    Dorfvorsteher

    1. Sehr geehrter Dorfvorstand,
      mein Vertrauen in den Dorfvorstand würde erheblich gestärkt werden, wenn dieser – wie versprochen – umgehend der Dorfschaft mitteilen würde
      – wann eine weitere Versammlung kurzfristig stattfinden wird, und
      – in welcher Form, mit welchem Inhalt und zu welchem Zeitpunkt eine Abstimmung über den geplanten Funkturm durchgeführt werden soll.

      Diese wichtigen Informationen würden sicherlich zu einer Verbesserung der Stimmung beitragen.
      Mit freundlichem Gruß
      Hartmut Trzewik

      1. Sehr geehrter Herr Trzewik,
        Wie schon in diesem Update zum Funkturm erklärt werden wir ein Meinungsbild von jedem Bürger/ in per Schreiben abfragen.
        Eine erneute Dorfversammlung können wir z.Zt nicht durchführen, da die Corona- Lage sich verschärft und auch viele deshalb nicht in eine Versammlung kommen würden. Eine Umfrage ist somit viel aussagekräftiger.
        Mit freundlichen Grüßen
        J.Richter

  2. Ich danke Herrn Menzel, Frau Jensen, Frau Nöh-Schüren, Herrn Lengowski und Frau Boock sehr herzlich für ihre excellenten Recherchen, fundierten Ausführungen und klugen Denkanstöße. Ich bin gerade sehr dankbar, dass wir so umfassend denkende Menschen hier im Ort haben. All das hier Ausgeführte hier ist faktenbasiert und außerordentlich plausibel, Ich hoffe, dass es viele Dorfbewohner zum eigenen Denken anregt, was wir hier wirklich benötigen und was eben nicht.

    Beste Grüße,
    D. Hegerfeld-H.

  3. Hier nun meine Fragen:
    1. Kann man definitiv mit den vorhandenen Masten kein flächendeckendes Netz in Timmdorf schaffen ?
    2. Ist auf den bisherigen und im Bau befindlichen Masten die neuste 4 G Generation installiert? Oder andersherum, auf welchen der Masten ist die Technik überhaupt schon?
    3. LTE hat angeblich eine Reichweite von bis zu 20 km unter guten Bedingungen. Warum reichen also bis zu 15 Masten ( laut Karte in der Umgebung von Timmdorf) ,mit einem Abstand zwischen 1 km bis maximal 5 km, nicht aus?

  4. Liebe Timmdorfer,

    auch von mir ein paar Gedanken zur Diskussion:
    Wenn man die offizielle Seite der Telekom bezüglich der Netzabdeckung glauben darf, so besteht bei uns bereits heute eine sehr gute Netzabdeckung mit 4G/ LTE:

    https://www.telekom.de/netz/mobilfunk-netzausbau?callback=off&wt_mc=as_mfsosoxx_329887%3A789038%3A3734055%3A17780446

    Ich finde es immer spannend, wenn im Zusammenhang mit 5G die Industrie, autonomes Fahren oder andere Argumente wie das Absetzen eines Notrufes genannt werden.
    Letzteres ist sicherlich der wichtigste Grund für eine gute Netzabdeckung bei uns im Ort, jedoch sucht sich beim Absetzen eines Notrufes mit dem Mobiltelefon das Endgerät automatisch das stärkste Netz in der Umgebung. Dies ist nicht zwangsläufig das D1 Netz. Kritisch würde es bei uns im Ort erst, wenn alle Einwohner zeitgleich wählen würden, aber für diesen Fall haben die Meisten noch einen Festnetzanschluss bzw. Internetztelefonie. Da ich verschiedene Netze nutze, so kann ich behaupten, es gibt bei und im Ort keine für mich erkennbare Position, ohne Netzabdeckung.

    Ein Smarthome z.B. baut man optimaler Weise auch drahtgebunden (weniger störanfällig) auf. Dieses wird sowieso im hausinternen Netz betrieben, externe Meldungen sind die einzigen Informationen, für die ein Funknetz benötigt wird.
    Ein Gamer würde zum Beispiel nie sinnhaft ein Funknetz nutzen, es wird in dieser Sparte mit drahtgebundenen Systemen gespielt.

    Die Industrie als Grund zu nennen ist auch sehr fragwürdig, da alle großen Unternehmen, sei es Airbus, Daimler, Volkswagen, thyssenkrupp oder andere, sich interne Netze aufbauen. Verbindungen, Informationen gehen drahtgebunden in die Unternehmen und werden bei Bedarf dann intern auf, z.B. vom BSI, zertifizierten Funknetzen verteilt. Diese nutzt man dann zum Beispiel für die Vernetzung von Maschinen- Allein um eigene Verschlüsselungen zu realisieren und Bandbreiten optimal auszunutzen. Externe Funknetze werden in großen Unternehmen hauptsächlich zum telefonieren genutzt.

    Autonomes Fahren anzubringen ist schlichtweg falsch. Autonomes Fahren ist ohne Connectivity, mit sämtlichen Features zum eigentlichen Fahren realisierbar, wenngleich 5G hier definitiv Vorteile bietet.
    Ich durfte bereits vor zwei Jahren zum ersten Mal autonom mit einem Auto (testweise) fahren. Auch noch weitere Male durfte ich dieses erleben, die Systeme, Kameras, Sensoren dieser Autos, kamen dabei ohne externe Netze aus. Ein Funknetz ist jedoch gerade beim autonomen Fahren genau der Schwachpunkt: wenn das Auto auf externe Netze angewiesen wäre, setzt voraus, das dieses Netz ständig und überall verfügbar wäre. Ein Systemausfall hätte dramatische Folgen.
    Außerdem machen wir uns nichts vor, bis alle rechtlichen Fragen geklärt sind und viele von uns legal autonom unterwegs wären, bis dahin ist 5G völlig veraltet.

    Sinngemäß der großen Unternehmen arbeitet fast jeder im eigenen Haushalt. Persönlich nutze ich ebenfalls drahtgebundene Systeme, Verteilung im Haus über die Steckdosen (Powerline). Bei Bedarf habe ich ich in Eigenverantwortung einen Wlan-Router im Einsatz.

    Schon heute nutzen über 80% der Deutschen ein Smartphone. Die 100% wird man nie erreichen, da viele der übrigen 20% in einer Altersklasse sind, in der ein Smartphone noch nicht relevant ist oder nicht mehr relevant ist. Im ländlichen Bereich muss natürlich jeder selbst entscheiden, ob es persönlich wichtig ist, via Funk nur zu telefonieren oder riesige Datenmengen in kürzester Zeit mit seinem Handy zu jonglieren. Für mich kann ich sagen, ich glaube nicht, irgendwann einmal das Verlangen zu haben, während ich mich im Dorf bewege, innerhalb von Sekunden ein Video oder andere Dinge auf das Smartphone zu laden- Warum auch?

    Die größte Wichtigkeit bei der Vernetzung sollte auf den flächendeckenden Ausbau eines Glasfasernetzes gelegt werden, auch wenn der Erdbau deutlich teurer ist, als einen Mast aufzustellen.
    Aber genau dieses Netz ist für Unternehmen und für private Aktivitäten gleichermaßen wichtig und zukunftsfähig.

    Ich glaub aber auch, das in Ballungszentren sicherlich 5G viele Vorteile bietet, aber auch wenn in Timmdorf viele Hamburger ihre Entspannung suchen, so wird durch die Anwesenheit der „Städter“, Timmdorf nicht zu Metropole.

    Alles was ich persönlich von einem Funknetz erwarte, ist ein adäquates Netz zum telefonieren und genau das habe ich heute schon.

    Beste Grüße
    Stefan Lengowski

  5. Lieber Dorfvorstand,
    es ist nicht richtig mit einem Funkturm am Feuerwehrgerätehaus zu winken, wenn der nördliche Standort nicht zustande kommt. Das Feuerwehrgerätehaus steht im Innenbereich des Dorfes und ist im Gegensatz zu einem Standort im Aussenbereich baurechtluch nicht privilegiert und damit in der Nähe der Wohnbebauung aller Voraussicht nach nicht genehmigungsfähig. Der Vorhabenträger, mithin die Telekom muss nicht auf die Suche nach einem geeigneten Grundstück machen und nicht der Dorfvorstand. Der Vorhabenträger hat mithin Aktivitäten zu entfalten. Nach §35 Bauvesetzbuch kann das Einvernehmen von der Gemeinde verweigert werden, wenn Gesundheits und Umweltbeeinträchtigungen zu befürchten sind. Mithin spielt der Standort eine entscheidende Rolle. Wenn aber der Standort nicht offen gelegt wird kann eine Abwägung nicht stattfinden. Jeder Eigentümer der etwas im Dorf verdienen will, hat mit seinen Vorstellungen auch der Allgemeinheit zu offenbaren. Im Übrigen muss er sich im KLAREN sein, daß die Telekom Auskunft über die Position des Grundstücks gegeben hat bzw. gibt, da sie Interesse an der Einbindung der Betroffenen hat. Ich habe unter Vermittlung von Harald mit Jobst zur Befriedung des Dorfes vereinbart, dass wir das Dorf abstimmen lassen. Hieran wurde sich nicht gehalten. Es gibt andere Standorte die möglich und weiter entfernt sind. Die Telekom muss dann suchen, finden undden dafür entsprechenden Preis zahlen. Schließlich will Sie damit Geld verdienen. Wir sind eine touristische Gemeinde, als solche hat ein 50 Meter höher Funkturm Einfluss, schließlich ist er doppelt so hoch wie der Holzbergturm. Als Dorf und Gemeinde haben wir Einfluss auf die Entscheidung wie gerade auch in anderen Gemeinden praktiziert (z. B. Mittenwald). Diesen Einfluss und den Spielraum gilt es auszuschöpfen. Dagmar

  6. Liebe Timmdorfer,
    die Aktion, einige Tage vor der Dorfversammlung, Flyer und ein Anschreiben zu verteilen, hat zu einigen Mutmaßungen und Irritationen geführt. Es war nicht mein Ansinnen, diese Informationen hinter dem Rücken der Mitglieder des Dorfvorstandes zu verteilen. Es stimmt allerdings, dass einige Haushalte, von denen ich annahm, dass sie sich bereits intensiv mit den Gefahren und dem Nutzen von 5G auseinandergesetzt haben, sowie von der Vereinbarung , die zwischen dem Dorfvorsteher und Dagmar Nöh-Schüren getroffen wurde, auf der Dorfversammlung ein Meinungsbild abstimmen zu lassen, gewusst haben, keinen Flyer mit Anschreiben erhalten haben. Sollte dieses zu Ärger, Unverständnis, Verletzungen und Vertrauensbruch geführt haben, möchte ich mich an dieser Stelle dafür entschuldigen.
    VG Svenja Jensen

  7. Offener Brief an die Bürgermeisterin der Gemeinde Malente

    Betrifft Funkmast in Timmdorf für das geplante 5G Netz

    Sehr geehrte Frau Rönck,
    mit Interesse habe ich die Dorfversammlung und ihre Statements in der Nikolaikirche in Plön verfolgt. 

    Auch wenn in Berlin, und in der Folge in Kiel beschlossen – und Teil der Verträge zwischen Bund und Mobilfunkanbietern ist- das das 5G Netz flächendeckend ausgebaut werden soll, kann man auch als Kommunalpolitikerin die Frage stellen, ob der Flächendeckende Ausbau für die Gemeinde oder den Kreis sinnvoll ist und von der Mehrheit gewünscht wird.

    Es ist richtig, dass sie als Verwaltungschefin einen nur sehr geringen Spielraum beim Einvernehmen der Gemeinde haben. Trotzdem muss man nicht alles durchwinken was von ‚oben‘ kommt.

    Als Bürgermeisterin und als Privatperson haben sie durchaus die Möglichkeit eine abweichende Haltung zu Beschlüssen des Bundes bzw. Landes einzunehmen. So könnten sie es auch zu ihrem Anliegen, bzw. Aufgabe machen, die Notwendigkeit des 5G Ausbaues in der Gemeinde und für die Gemeinde zu evaluieren, das heißt den wirklichen Bedarf ermitteln.
    Die Frage wozu und ob 5G notwendig ist, ist gerade in ländlichen Bereichen überfällig. Für die Gemeinde stellt sich im Wesentlichen die Frage nach einem autonom fahrenden ÖPNV. Ob, und zu welchem Zeitpunkt dieses in der Ggemeinde angestrebt wird entzieht sich meiner Kenntnis. Wenn es denn überhaupt einen Beschluss dazu gibt. Meiner Kenntnis nach gibt es in der Gemeinde und dem Kreis Ostholstein auch keine Industrie, die zwingend auf 5G angewiesen wären.
    Bevor das Vorhaben G5 in der Gemeinde einfach durchgewinkt wird, sollten Zahlen für die Notwendigkeiten auf dem Tisch liegen. Wünsche und Notwendigkeiten in Gewerbe und Industrie, in der Gemeinde und die Tendenz in der Bevölkerung müssen nachvollziehbar erfasst und dargestellt werden. 
    Nicht alle Bedenken zur Gesundheit und Umwelt sind nicht aus der Luft gegriffen; der Nutzen allerdings ist mehr als fragwürdig, und die Technik ist in anderen Teilen Europas deutlich weiter.
    Die ganze Absurdität des Vorhabens zeigt sich in dem Hinweis des Telekom Verkäufers mit dem Hinweis: ‚Man könne am Flughafen (Flughafen Malente-Timmdorf ??? ) noch schnell in 10 Sek. ein Video auf sein Smartphone laden‘. 
    Vielleicht könnte man, bzw. die Gemeinde, auch darüber nachdenken wann autonomes Fahren tatsächlich auf dem Lande ein Thema sein wird. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es dann auch Systeme geben, die weder riesige Funkmasten, noch gefährliche Strahlungen benötigen.

    Zum Schluss noch eine Bemerkung zum Auftreten des Mitarbeiters der Telekom.

    Die Telekom ist mitnichten von der Bundesregierung beauftragt worden. Das ist schlichtweg falsch.
    Die Telekom hat in einem Bieterverfahren Frequenzen ersteigert um 5G installieren zu dürfen. Und dies alleine aus dem Grund damit Geld zu verdienen. Es gibt dort weder soziale noch altruistische Aspekte. Aus Erfahrung mit der Vergabe von Vorgängerlizenzen (Funklöcher dort, wo es kein Geld zu verdienen gibt) hat die Bundesregierung den zwingend flächendeckenden Ausbau mit in die Verträge aufgenommen. 
    Der Herr von der Telekom war schlichtweg ein Verkäufer. Die Telekom wird alles daransetzen, dass die Investitionskosten (die Milliarden für die Frequenzen) auch in nicht lukrativen Gegenden Gewinn abwerfen. Wenn dieses mangels Nachfrage nicht geschieht, werden vermutlich Verluste aus dem 5G Netz mit Preiserhöhungen bei 3G und LTE kompensiert werden.

    Da es schon etliche Gemeinden in Deutschland gibt, die 5 G nicht einfach durchwinken sollte die Gemeinde Malente darüber nachdenken mit dien Gemeinden zum Erfahrungsaustausch in Kontakt zu treten. 
    Eile ist in keinem Fall geboten, auch wenn sich ein Minister gerne mal wieder auf die Schultern klopfen möchte.

    Man kann Bürgeransinnen aber auch einfach aussitzen …

    In Erwartung einer dezidierten öffentlichen Stellungnahme zu den aufgeworfenen Fragen verbleibe ich 

    Mit freundlichen Grüßen
    Mattias Menzel, Am Behlersee 1, 23714 Timmdorf

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