Ausbau der Dorfstraße / K2 in Timmdorf

Liebe Timmdorfer*innen,
das lange Warten hat ein Ende. Der Kreis Ostholstein hat die Planung für den Ausbau der Dorfstraße aufgenommen. Leider ist eine Sanierung nicht möglich.
Plan ist die Baumaßnahmen im Herbst 21 zu beginnen.

Von der Bahn bis ca. 150Meter vor der Schwentinebrücke wird die Kreisstraße erneuert.

Dazu gehört auch der Anteil, den die Gemeinde leisten muss. Das sind die Gehwege und die Entwässerung. Hier ist geplant, dass die Gehwege neue Kantsteine bekommen und die Wege wassergebunden bleiben, da wir eine Versiegelung von Flächen ablehnen und das die Kosten nach oben treiben würde.
Die Entwässerung einschließlich der an der Straße „zum Himberg“ muss komplett erneuert werden.

Wenn die Planung abgeschlossen ist wird diese uns vom Kreis und der Gemeinde vorgestellt und auch wie der Ablauf geplant ist.

Zum Stand in der Gemeinde: leider wird morgen ein Artikel im Ostholsteiner veröffentlicht, der mit einer Paniküberschrift den Sachverhalt nur teilweise erklärt.
In den Gemeindegremien sollen ca. 500t€ in den Haushalt 21 eingestellt werden, um die Baumaßnahmen nicht zu verzögern, ohne dass die zuständigen Ausschüsse sich schon intensiv mit dem Ausbau beschäftigt haben.
Der Finanzausschuss wird am 11.März tagen. Dann muss noch alles im Bauausschuss und von der Gemeindevertretung beschlossen werden. Also es ist noch vieles unklar.

Ob ein Ausbaubeitrag kommt ist lt. Aussage der Selbstverwaltung nicht gewünscht. Allerdings sind wie schon beschrieben noch keine Beschlüsse gefasst worden.
Ich bitte alle Anlieger der Dorfstraße um etwas Geduld, bis die Gemeindevertretung getagt hat.

Wir freuen uns nach jahrelangem Warten, dass es jetzt endlich losgehen soll und bei den Anwohnern nicht mehr „die Tassen in den Schränken“ klappern, wenn ein Auto am Haus vorbeifährt.

2 thoughts on “Ausbau der Dorfstraße / K2 in Timmdorf”

  1. Liebe Betroffene Timmdorfer, die Frage ob die Bürger/Innen mit Ausbaubeiträgen belastet werden können hängt an der Frage ob die Bordsteine ausgetauscht werden oder nicht. Ich sehe keinen sachlichen Grund diese auszutauschen wenn wie angesagt die Bürgersteige wassergebunden bleiben. Dies passt auch besser zu unsere dörfliche Struktur als Grantsteine. Mit der Entwässerung haben wir nichts zu tun, dies wird über die neue Niederschlagswassergebühr abgegolten. Wenn wir als Dorf dadrauf bestehen unsere Bordsteine behalten zu wollen, gibt es keinen rechtlichen Ansatzpunkt diese Kosten auf die BürgerInnen zu überlagern nach der Straßen und Wege- Ausbaubeitragssatzung. Wenn die Steine ausgebaut werden wegen der Strassensanuerung und wieder eingebracht werden dann gehört dies zu den Kosten des Kreises. Es wäre schön lieber Jobst, wenn Du Dich hier einsetzen würdest.

  2. Bisher gibt es eine Satzung in der Gemeinde über den Ausbaubeitrag. Soweit die Bürgersteige von der Gemeinde saniert werden, ist demnach ein Ausbaubeitrag fällig, ob es gewünscht ist oder nicht. Die Gemeinde ist gerade dabei sich sehr opulent zu verschulden(Neubau Schule,Kauf des Ackergtjndstücks für die Schule deutlich über 1 Mio, noch einmal 1 Mio für die Efdarbeiten auf dem Ackergrundstück mit Moorlinsen, Neubau den Kindergartens auf dem Seifen-Siefert-Platz für einige Mio usw. . Da werden sie in der Gemeinde nicht die Ausbaubeitragssatzung aufheben. Sie hat schon so Probleme dass der noch nicht in der Gemeindevertretung beschlossene und der Kommunalaufsicht noch nicht vorgelegte Haushalt genehmigt wird

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